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Abseits der Trampelpfade 4
Du möchtest Tauchgebiete entdecken, die noch echtes Gefühl von Abgeschiedenheit vermitteln? Im Indischen Ozean und auf den Philippinen findest du Regionen, die sich ihren ursprünglichen Charakter bis heute bewahrt haben. Abseits klassischer Reiserouten erwarten dich lange, unberührte Küstenlinien, ruhige Buchten und Riffe, die oft nur von wenigen Tauchern besucht werden.
Destinationen wie Sansibar, Mafia Island, Mosambik, Mayotte oder entlegene Regionen der Philippinen sind keine Ziele für zwischendurch – sie erfordern bewusstes Reisen und ein Gespür für das Besondere. Genau das macht ihren Reiz aus: kaum frequentierte Tauchplätze, klare Sichtweiten und eine Unterwasserwelt, die Raum und Ruhe bietet. Wenn du dich auf diese Orte einlässt, erlebst du Tauchen in seiner ursprünglichsten Form – intensiv, authentisch und fernab vom Massentourismus.
Tubbataha ist Expeditions‑Tauchen in seiner reinsten Form: zwei abgelegene Atolle mitten in der Sulu‑See, erreichbar nur per Liveaboard und ausschließlich von März bis Juni geöffnet. Strenge Schutzauflagen, limitierte Permits und glasklare Bedingungen sorgen dafür, dass du hier fast immer allein an senkrechten Riffwänden tauchst – mit Riesengorgonien, über 350 Korallenarten, Mantas, Walhaien, Grauhaien, Weißspitzen, Hammerhaien und riesigen Fischschwärmen. Ein Privileg, das es so nur in Tubbataha gibt.
Anda, an der Ostküste von Bohol, ist das entspannte Gegenstück dazu. Ein ruhiges, kaum touristisches Gebiet mit langen Riffen, Korallengärten, Steilwänden und einer beeindruckenden Makrovielfalt:
Pygmäenseepferdchen, Blauring‑Oktopusse, seltene Garnelen, Frogfische und über 200 Nacktschneckenarten sind hier keine Seltenheit. Dazu kommen Meeresschildkröten, Trevallies, Schwarmfisch und in der richtigen Saison sogar Walhaie. Viele Tauchplätze liegen nur wenige Minuten vom Ufer entfernt, die Atmosphäre ist laid‑back, ursprünglich und ideal für alle, die authentisches Philippinen‑Feeling suchen – fernab der Massen.
Reiseidee: Tubbataha-Safaris finden jedes Jahr von März bis Juni statt. Schau gleich zu unseren Philippinen-Schiffen oder prüfe die Verfügbarkeit über unseren Safarifinder – sichere dir jetzt deinen Platz für das ultimative Abenteuer! Oder wie wäre es mit dem Amun Ini Beach Resort, dem Sunset Dive Resort oder dem Magic Ocean Dive Resort. Hier findest du einen ruhigen Inselaufenthalt mit tollen Tauchabenteuern.
Sansibar liegt nur 35 km vor der tansanischen Küste und zieht mit türkisblauem Wasser, weißen Sandstränden und einer intakten Unterwasserwelt Besucher sofort in ihren Bann. Das Archipel umfasst Unguja (Zanzibar Island), Pemba und zahlreiche kleine Inseln, während Stonetown als geschichtsträchtiges Herz der Region gilt.
Weiter südlich im Golf von Mosambik wartet Mafia Island als echter Geheimtipp: Die geschützte Chole Bay bietet ganzjährig ruhige Bedingungen und zählt mit farbenprächtigen Korallen, Seegraswiesen und über 400 Fischarten zu den besten Tauch- und Schnorchelgebieten Tansanias. Je nach Saison erlebst du Schildkröten-Schlüpfen, vorbeiziehende Buckelwale oder kannst von Oktober bis März sogar mit Walhaien schnorcheln – ein absolutes Highlight.
Reiseidee: Kombiniere Sansibar und Mafia Island miteinander: ein paar Tage lebendige Inselkultur, Stonetown und Strände auf Sansibar – anschließend die artenreichen Riffe, Walhaie und ruhigen Buchten von Mafia. Oder ergänze deine Reise um eine Safari in Tansania: Von Sansibar aus bist du schnell in Arusha und damit mitten in der Serengeti, im Ngorongoro‑Krater oder in den ruhigeren Nationalparks des Südens wie Selous oder Ruaha – perfekt für eine Mischung aus Strand, Tauchen und großartigen Wildlife‑Erlebnissen.
Mosambik erstreckt sich entlang der weitläufigen Südostküste Afrikas und gilt unter Tauchern als echtes „Indian Ocean Treasure“. Besonders bekannt ist Tofo Beach, wo man dank planktonreicher Gewässer das ganze Jahr über hervorragende Chancen auf Walhaie und Mantas hat. Weiter nördlich erreichen Reisende über Vilanculos die Küste sowie per kurzem Helikopterflug das traumhafte Bazaruto‑Archipel mit seinen luxuriösen Inselresorts.
Auch die abgelegenen Regionen im Süden bei Maputo sowie die Quirimbas im Norden bieten fantastische Tauchmöglichkeiten – fernab großer Touristenströme und ideal für Individualisten.
Unter Wasser erwarten dich viel Fisch, große Grouper, gelegentliche Haie und eine reiche Makrowelt. Doch Vorsicht Natur: Die Ostküste Afrikas ist bekannt für Brandungsstart mit Softbooten, hohe Wellen und zeitweise kräftige Strömungen. Für die Topspots wie Manta‑Riffe oder Walhai‑Touren solltest du daher seefest sein und mindestens 50 Tauchgänge mitbringen. Für Anfänger gibt es zwar ruhigere Bereiche, doch Mosambiks beste Plätze sind klar den erfahrenen Tauchern vorbehalten – und belohnen sie mit einigen der eindrucksvollsten Begegnungen des gesamten Indischen Ozeans.
Reiseidee: Kombiniere dein Mosambik‑Abenteuer mit einer Safari im Kruger‑Nationalpark – zuerst Walhaie, Mantas und traumhafte Strände rund um Tofo oder das Bazaruto‑Archipel, danach die „Big Five“ in einer der berühmtesten Wildregionen Afrikas erleben. Dank kurzer Flug- oder Straßenverbindungen lässt sich beides perfekt verbinden: wilde Küsten, warmes Wasser und eindrucksvolle Unterwasserbegegnungen treffen auf unvergessliche Pirschfahrten, große Tierherden und Lodges mitten in der Natur – eine Reise voller Kontraste und Highlights.
Mayotte liegt zwischen Mosambik und Madagaskar und gehört als französisches Übersee‑Departement zu den exotischsten Inselzielen der EU – tropisch, abgelegen und noch weit entfernt vom Massentourismus. Die Insel ist berühmt für ihre riesige, fast vollständig geschlossene Lagune, die von einem doppelten Korallenriff geschützt wird und ideale Bedingungen für Taucher und Schnorchler bietet. In der Lagune erwarten dich farbenprächtige Korallenfelder, Seegraswiesen und zahlreiche tropische Rifffische, während es am Außenriff steil in die Tiefe fällt und regelmäßig Großfisch vorbeizieht.
Besonders prägend für Mayotte sind die vielen Meeresschildkröten, die an Stränden im Süden grasen und je nach Saison sogar zur Eiablage kommen. Zur richtigen Jahreszeit ziehen auch Buckelwale in die geschützte Lagune, was unvergessliche Begegnungen auf dem Wasser ermöglicht. Strömungsreiche Passagen, sanfte Driftdives, Fotomotive ohne Ende und eine entspannte, afrikanisch‑französische Inselatmosphäre machen Mayotte zu einem Ziel für alle, die es ursprünglich, warm und tropisch mögen – ein echtes Naturparadies im Indischen Ozean.
Es gibt noch viele solcher Orte auf der Welt zu entdecken. Wenn du dich auch für abgelegene Inselwelten in Indonesien und rund um das mystische Christmas Island begeisterst, erwarten dich dort unberührte Riffe und echte Entdecker-Momente. Ebenso faszinierend sind Ozeanien und die Südsee mit Palau, Mikronesien, Polynesien, Fiji und den Salomonen – Tauchen im endlosen Blau. Und im Pazifik locken spektakuläre Großfischreviere wie Socorro, Cocos, Malpelo und die Galapagos-Inseln, die zu den eindrucksvollsten Tauchgebieten weltweit zählen.